Di, 16. Oktober 2018

Lösegeld für "Kiki"

15.10.2012 09:04

Drei Monate Haft für Hunde-Entführer in Frankreich

Weil er mit der Entführung eines Hundes 30.000 Euro erpressen wollte, ist ein Mann in Frankreich zu drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Zugleich verhängte das Gericht in Besancon am Freitag eine Geldstrafe von 500 Euro. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der 29-Jährige den Yorkshire Terrier "Kiki" entführt und eine Erpresserbotschaft geschrieben hatte.

"30.000 Euro oder Kiki stirbt", hieß es in der Botschaft, die die etwa 50-jährige Besitzerin des Hundes im März erhielt. Das Geld sollte die Frau in einer Tasche an einer Bushaltestelle deponieren. Sie alarmierte aber die Polizei, die den Täter beim Einsammeln seiner Beute schnappte.

Der 29-Jährige gab den Erpressungsversuch zu, beteuerte aber, dass er Kiki nicht entführt habe. Vielmehr habe er vom Verschwinden des Hundes gehört und darin die Chance gesehen, seine finanziellen Schwierigkeiten zu überwinden. Dieser Version glaubten die Richter im ostfranzösischen Besancon nicht - unter anderem, weil Kiki mysteriöserweise ausgerechnet am Tag des Endes der U-Haft des Mannes wieder auftauchte.

Symbolbild

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