Di, 21. August 2018

Schachzug der ÖBB

14.10.2012 09:59

Künstliche DNA soll dreiste Kupferdiebe überführen

Kupferdiebe werden immer aggressiver, auch die Bundesbahnen verzeichnen jährlich Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro. Jetzt schlagen die ÖBB zurück: Eine eigene Einsatzgruppe wurde gegründet, die Lager sind gesichert – und es kommt neueste Technologie zum Einsatz: Mikropunkte und künstliche DNA.

Täter, die auf Kupferkabel aus sind, gehen besonders dreist vor: Die professionellen Banden geben sich nicht mehr mit der Beute zufrieden, die sie auf Baustellen oder in den Lagern der ÖBB finden. Sie reißen sogar unterirdisch verlegte Kabel heraus und transportieren sie ab. ÖBB-Sprecher Christoph Posch: "Diese sind nämlich besonders wertvoll."

Der Schaden ist immens – ebenso wie die Gefahr. Posch: "Diese Kabel sind wie Sicherungen, im Notfall sorgen sie dafür, dass Züge stoppen."

Jetzt bringen die ÖBB ihre Geschütze in Stellung: Eine Einsatzgruppe und bessere Alarmsysteme sollen helfen. Aber man will die Täter auch schnappen. Kabel werden mit künstlicher DNA besprüht - das hält Monate und färbt auf alles ab, was damit in Berührung kommt: Hände, Kleidung, Ladeflächen. Auch Mikropunkte sollen beitragen, die Täter zu fassen. Durch kann man Diebesgut identifizieren.

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