Di, 17. Juli 2018

Durchhalteparolen

13.10.2012 10:51

ÖFB-Boss Windtner: "Dienstag brauchen wir einen Sieg"

Nach dem 0:0 der österreichischen Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation in Astana gegen Kasachstan war Leo Windtner die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Der ÖFB-Präsident haderte am Freitag nach dem Schlusspfiff mit dem mangelnden Spielglück und dem zeitschindenden Gegner, aber auch mit der dürftigen Leistung von Christian Fuchs und Co. Am Dienstag müsse man nun die passende Antwort geben: "Da brauchen wir einen Sieg."

"Wir sind gegen eine Menschenmauer angerannt und haben keine Mittel gefunden", erklärte Windtner und rätselte über die Gründe für die Ideenlosigkeit. "Das aufzuarbeiten, ist die Aufgabe des Trainerteams." Auf Vorwürfe an einzelne besonders lustlose Kicker verzichtete der ÖFB-Boss. "Das bringt in dieser Situation nichts."

"Von Anfang an nicht für uns gelaufen"
Windtner beschlich relativ bald nach Spielbeginn das Gefühl, dass es mit dem avisierten Sieg wohl nichts wird. "Es ist leider von Anfang an nicht für uns gelaufen. Alle Negativ-Effekte haben sich gegen uns gesammelt", meinte der 62-Jährige mit Hinweis auf die vergebenen Chancen und die vielen Unterbrechungen wegen angeblich verletzter Kasachen, wodurch erst gar kein richtiger Spielfluss aufkam.

Dennoch dürfe man nun nicht alles negativ sehen, betonte Windtner. "Mit Rückschlägen wird man immer zu leben haben." Die Mannschaft müsse im "Rückspiel" gegen Kasachstan am Dienstag im Wiener Ernst-Happel-Stadion die passende Antwort geben. "Uns fehlen jetzt zwei Punkte, mit denen wir kalkuliert haben. Aber wir dürfen ihnen nicht zu lange nachtrauern, sondern müssen uns voll auf das nächste Match konzentrieren, denn da brauchen wir einen Sieg."

Keine mangelnde Einstellung geortet
Im Hinblick auf die Dienstag-Partie ist bei Windtner die Zuversicht groß - nicht zuletzt deshalb, weil die ÖFB-Auswahl in Astana seiner Meinung nach mit dem gebotenen Engagement zu Werke gegangen ist. "Ein Mangel an Einstellung war in diesem Spiel nicht festzustellen", beteuerte der ÖFB-Präsident.

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