So, 22. Juli 2018

Weltraumsimulation

11.10.2012 14:49

'Wing Commander'-Erfinder stellt 'Star Citizen' vor

Chris Roberts ist seit der "Wing Commander"-Serie Kult, doch in den letzten zehn Jahren war es still um den Entwickler - er widmete sich lieber als Produzent Hollywood-Filmen. Nun ist Roberts zurück und hat sein neues Projekt vorgestellt: die Online-Weltraumsimulation "Star Citizen". Zwei Millionen Dollar sollen die Spieler dafür in einem Monat spenden, so wollen die Entwickler komplett auf Publisher verzichten.

"Star Citizen" ist im Jahr 2942 angesiedelt, in dem die Menschen von barbarischen Außerirdischen bedroht werden. Das Spiel soll sowohl einen Singleplayer-Modus namens "Squadron 42" als auch eine MMO-Komponente und die Möglichkeit, Freunde bei deren Kämpfen zu unterstützen, beinhalten.

Im Online-Part kann der Spieler laut Roberts frei entscheiden, welchen Weg er einschlagen möchte - man soll etwa als Händler, Soldat, Kopfgeldjäger oder Pirat durchs Universum ziehen können. Auch die Erkundung neuer Welten soll Teil des Spielprinzips sein.

Cry Engine 3 für brilliante PC-Grafik
Design und Gameplay sollen an "Wing Commander" erinnern, genau wie das Versprechen, den PC als Spieleplattform zu ehren - Roberts' Spiele waren bekannt dafür, für damalige Verhältnisse enorm hohe Hardware-Anforderungen zu stellen. Diesem Umstand wird diesmal wohl die Verwendung der Cry Engine 3 Rechnung tragen.

"Star Citizen" soll damit Szenen mit zehn Millionen Polygonen in Echtzeit auf den Bildschirm zaubern und so den Weltraum und die realistisch angelegten Größenverhältnisse erlebbar machen. Doch nicht nur die Grafik, auch das Spielerlebnis selbst soll sich realistisch anfühlen und in die Welt ziehen. So erlebt der Gamer die Kämpfe etwa aus der Cockpit-Perspektive.

Kein Abo, aber Itemshop
Das Finanzierungsmodell ähnelt laut Roberts jenem von "Guild Wars II" - es gibt einen Itemshop, Gegenstände können aber nur gegen Ingame-Währung gekauft werden. Diese lässt sich, von entsprechend fleißigen Zockern, erspielen, kann aber auch gegen echtes Geld erworben werden. Ein MMO-typisches Abo soll es dagegen nicht geben.

Fan-Ansturm zwang Seite in die Knie
Die Aufregung und Vorfreude der "Wing Commander"-Fans ist groß - der Ansturm auf die Website und die Spendenmöglichkeit hat die Server offenbar am ersten Tag zwischenzeitlich in die Knie gezwungen. Man werde bald wieder ganz online sein, versprach das Team inzwischen. Wie viel von den angepeilten zwei Millionen Dollar Roberts inzwischen einsammeln konnte, ist daher vorerst unklar. Fest steht, dass Spender, je nach Höhe der Gabe, mit unterschiedlichen Boni belohnt werden - es warten spezielle Schiffstypen, ein Zugang zu Beta-Versionen und vieles mehr.

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