Di, 23. Oktober 2018

Wer die Wahl hat...

25.10.2012 15:51

Der ultimative Jeans-Guide für Herbst und Winter

Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Jeans in den USA als Arbeitshose erfunden. Nach mehr als 150 Jahren ist die Hose aus dem blauen Denim nicht mehr aus der Mode wegzudenken. Ob sexy Skinny- oder klassische Straight-Jeans: Die Auswahl an Jeans ist mittlerweile unendlich. Kein Wunder, ist die Hose doch das liebste Kleidungsstück in der Freizeit und im Job. Wir verraten dir, welche Jeansstyles diesen Herbst Trend sind und wie du die perfekten Jeans findest.

Straight-Jeans
Der Klassiker unter den Jeans-Schnitten ist der Straight-Cut. Er kommt in keiner Saison aus der Mode und sollte daher in keinem Kleiderschrank fehlen. Der Five-Pocket-Cut kommt der originalen Jeans am nächsten, ist traditionellerweise ab dem Knie weg gerade geschnitten und verleiht der Trägerin einen lässigen Touch. In dieser Saison kommt der traditionelle Cut in vielen verschiedenen Variationen daher: Es gibt etwas weiter geschnittene Modelle, verschiedene Bundhöhen, aber auch elegantere, weil schmalere Formen, die ideal fürs Büro sind.

Wem steht's? Die Straight-Jeans passt jeder Frau. Der gerade Schnitt dieser Hose kaschiert kleine Problemzonen perfekt, breite Hüften oder kräftige Oberschenkel werden dank der angenehmen Passform ausgeglichen.

Styling-Tipps: Für den eleganten Auftritt im Büro solltest du dein Straight-Modell mit einem klassischen Pullover, einer Bluse oder einem schlichten Shirt kombinieren. Ballerinas passen zu dieser Jeans ebenso wie High Heels. Mit hohen Hacken darf die Straight-Jeans auch gerne aufgekrempelt werden. Sportlich wird der Look, wenn du diese Jeans wie Katie Holmes (Zweite von rechts) mit Booties und einer lässigen Bluse kombinierst. Aber aufgepasst: Aufgrund des klassischen Schnitts kann der Straight-Cut schnell zu maskulin wirken, kombinierst du sie zu sportlich!

Skinny-Jeans
Die Röhrenjeans der 80er-Jahre erleben seit einigen Jahren als Skinny-Jeans ein Revival. Hauteng sollte die modische Skinny sein - dass der Trägerin dennoch nicht die Luft wegbleibt, dafür sorgt der meist recht hohe Stretch-Anteil. Neben den klassischen Blue Jeans im Skinny-Style, darfst du im Herbst und Winter auch gerne Farbe bekennen: Orange, Petrol, Grün, Rot oder Senf stehen in dieser Saison hoch im Trend. Nie aus der Mode kommt aber auch rockiges Schwarz oder lässiges Grau. Wem der Skinny-Cut noch nicht eng genug ist, kann auch in eine Jeggings, eine Mischung aus Leggings und Jeans, schlüpfen.

Wem steht's? Echte Fashionistas müssen sich keine Sorgen machen: Entgegen ihres Namens darf die Skinny-Jeans nicht nur von ganz schlanken Frauen getragen werden. Auch mit ein paar Kilo mehr auf den Hüften kann "frau" getrost in dieses Modell schlüpfen, solange die Proportionen der Trägerin gleichmäßig sind. Wichtig beim Kauf von Skinny-Jeans ist auch die richtige Auswahl: Nicht zu eng sollten die Jeans sitzen, bei breiteren Hüften sollten sie außerdem nicht zu tief geschnitten sein. Etwas kräftigere Oberschenkel lassen sich mit Skinny-Jeans mit Stretchanteil kaschieren.

Styling-Tipps: Jessica Alba zeigt perfekt, wie's geht (rechts im Bild). Am besten kombiniert man Skinny-Jeans nämlich zu einem weiteren Oberteil. Locker fallende T-Shirts oder Blusen bilden den idealen Kontrast zur schmalen, engen Hose. Gern können auch mehrere Lagen übereinander getragen werden. Beim Schuhwerk darfst du dich dann getrost austoben, denn zu Skinny-Jeans passt grundsätzlich jedes Modell: Pumps sind ebenso erlaubt wie Ballerinas, Boots, Sandalen, hohe Ankle-Boots oder die trendy Wedge-Sneakers.

Boyfriend-Jeans
Superbequem und supertrendy sind Boyfriend-Jeans - und gerade deshalb seit einigen Jahren aus dem Jeansregal nicht mehr wegzudenken. Ausschlag für die weit geschnittene Form gab einst ein Bild, auf dem Katie Holmes in der Jeans ihres Ehemannes Tom Cruise zu sehen war. Seitdem können Frauen gerne und weiterhin aus dem Kleiderschrank des Liebsten klauen, müssen es aber nicht mehr. Denn mittlerweile zählen Boyfriend-Jeans zum Grundsortiment der meisten Jeans-Labels. Auch als Damenschnitt wird dieses Modell locker getragen, sitzt lässig auf der Hüfte und wird von echten Fashionistas am liebsten hochgekrempelt.

Wem steht's? Diese Wohlfühl-Jeans stehen wirklich jeder Frau. Ob groß, klein, mollig oder schlank: Dieser Schnitt schmeichelt jeder. Der lässige Cut zaubert nämlich kleine Problemzonen einfach weg.

Styling-Tipps: Klar, am liebsten trägt "frau" die Boyfriend-Jeans, wenn's mal ganz gemütlich hergehen soll – so auch Neu-Mama Alyson Hannigan beim Spielen mit ihren Kids (Mitte). Aber wer glaubt, der lässige Schnitt ist nur etwas für die Freizeit, der irrt. Mit einer schlichten Bluse, einem eleganten Blazer und Pumps sind Boyfriend-Jeans durchaus auch im Job oder beim Date tragbar und machen diesen Cut dank des Stilbruchs besonders trendy.

Bootcut-Jeans
Schon seit den 90ern sind uns die Bootcut-Jeans ein Begriff. Damals trug man die Bootcut hüfthoch und kombinierte sie gern zu bauchfreien Tops. Durch die Skinny-Jeans doch wieder etwas aus der Modewelt verdrängt, feiert dieser Jeans-Cut mit dem etwas weiteren Saum in dieser Saison ein Revival. Und das ist gut so, denn die leichte Glockenform schmeichelt der Figur und auch die mittlerweile variierenden Leibhöhen können das eine oder andere Pölsterchen kaschieren.

Wem steht's? In der Bootcut-Jeans macht jede Frau eine gute Figur. Das liegt vor allem an ihrem vom Knie ab ausgestellten Bein, das Problemzonen wie kräftige Oberschenkel, sportliche Waden, aber auch sehr dünne Beine nahezu wegzaubert.

Styling-Tipps: Alles geht, ist die Devise der Bootcut-Jeans. T-Shirt und Sneakers sind ebenso erlaubt wie High Heels und Blazer. Ihre kurvige Figur setzt Sofia Vergara mit Bootcut-Jeans, einem schwarzen T-Shirt und Pumps perfekt in Szene (Zweite von links).

Flare-Jeans
Wem die Bootcut-Jeans noch nicht genug Schlag hat, für den dürfen in dieser Saison die Flare-Jeans auf der Shoppingliste nicht fehlen. Die 70er-Schlaghose feiert mit extra weitem Bein ein Comeback. Die ausgestellte Form kann bei den Flare-Jeans ab Kniehöhe, aber auch bereits ab der Mitte der Oberschenkel beginnen, meist sind die Jeans zudem höher in die Taille geschnitten.

Wem steht's? Perfekt steht die Retro-Hose aus den 70ern schlanken und großen Frauen. Aber auch Frauen, die keine Modelmaße besitzen, dürfen ruhig in dieses Jeans-Modell schlüpfen. Aufpassen sollten Frauen mit runden Formen. Das weite Bein kann die Figur stauchen. Bei kräftigeren Oberschenkeln bieten sich Modelle mit Schlagform ab dem Oberschenkel an.

Styling-Tipps: Stylistin Rachel Zoe möchte aus ihrer Flare-Jeans am liebsten nicht mehr rausschlüpfen (links). Sie macht's zudem richtig und kombiniert ihr Modell mit einem schlichten Shirt und einer Weste, die einen Hauch von Retro versprüht. Auch ein taillierter Blazer macht sich gut zu Flare-Jeans. Und als ideales Schuhwerk empfehlen sich, da dieses Modell unbedingt bodenlang sein sollte, hohe Plateaus oder ganz flache Sandalen.

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