Mi, 19. Dezember 2018

Dutzende Infizierte

07.10.2012 18:09

Meningitis-Welle in USA forderte bereits sieben Todesopfer

In den USA hat eine seltene Form von Meningitis (Gehirnhautentzündung) bisher sieben Todesopfer gefordert. Die US-Behörden vermuten, dass die Infektion über mit Pilzen verunreinigte Steroide, die vor allem bei Rückenschmerzen injiziert werden, verbreitet wird. In insgesamt neun US-Bundesstaaten gebe es zudem 65 Infizierte.

Die Opferzahlen könnten demnach noch steigen, denn die von einem Pharmaunternehmen im Bundesstaat Massachusetts stammenden Ampullen seien an insgesamt 76 Einrichtungen in 23 Bundesstaaten ausgeliefert worden. Ansteckungsgefahr durch direkte Übertragung von Mensch zu Mensch bestehe jedoch nicht.

Alle Erkrankten dürften das Schmerzmittel in den vergangenen Wochen ins Rückenmark verabreicht bekommen haben. Die US-Behörden konzentrieren sich bei ihren Ermittlungen nun auf den Konzern in Massachusetts. Dieser stoppte vorübergehend die Produktion. Die Behörden riefen mögliche Betroffene auf, sich zu melden.

Gehirn und Rückenmark sind von einer klaren Flüssigkeit umgeben, dem sogenannten "Liquor cerebrospinalis". Wenn Krankheitserreger mit einer Injektion in diese Flüssigkeit geraten, können Bakterien, Viren oder Pilze zum Gehirn oder zum Rückenmark gelangen. Dort sind die Erreger äußerst schwer zu behandeln.

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