„Das Feiern war fast härter als das Fahren.“ Luca Waldherr hatte allen Grund dafür, schließlich holte er als Zweiter im Rebenland sein bestes Ergebnis in der Rallye-Staatsmeisterschaft – nur Meister Simon Wagner war schneller als der Krumbacher.
Schon im Vorfeld des zweiten Meisterschafts-Laufes rund um Leutschach im Rebenland hatte Waldherr vom Podium als einzig wahres Ziel gesprochen hatte: „Da hab ich den Mund ein bisschen vollgenommen“, gestand Waldherr. Denn eineinhalb Tage lang war er als Vierter rund 30 Sekunden hinter dem Podium gelegen, ehe sich das Duo vor ihm verabschiedete: Erst war Michael Lengauer, dann Julian Wagner ausgefallen. „Mit dem ersten Tag war ich echt zufrieden“, verrät Luca, „am zweiten Tag hatte es geregnet, und ich bin mit dem Rally2-Auto noch nie bei Regen gefahren.“ Trotzdem machte er im Citroen C3 Druck. „Auf der Prüfung Eichberg hab ich richtig gepusht – und dann sah ich in der fünften Kurve schon Lengauer stehen.“
„Nur wir blieben cool“
Damit war er Dritter, musste sich aber mit einem Reifenschaden durchschlagen – ehe er auf der Prüfung Schlossberg wieder angreifen konnte: „Da hab ich maximal attackiert, und nach sechs Kilometern lag Julians Auto vor mir auf der Strecke.“
Machte Platz zwei, hinter Simon Wagner. „Nur wir zwei sind cool geblieben.“ Das spiegelt auch der Meisterschaftsstand wider: Nach Platz vier bei der Jänner Rallye und zwei im Rebenland liegt Luca als Gesamt-Zweiter nur 13 Punkte hinter Wagner. „Da hab ich noch nicht allzu viel verloren, so macht das Sinn.“
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