Sieben Roboter-Jockeys haben bei dem Rennen auf der Kamelrennstrecke in Al Shahaniyya am Rande von Doha teilgenommen. Welches Metall-Tier-Gespann dabei gewonnen hat, wurde zur Nebensache, die Hauptsache war, dass das weltweit erste Roboter-Kamelrennen ein voller Erfolg geworden ist.
Im Dezember letzten Jahres haben die Scheichs verboten, dass weiterhin Kinder als Jockeys eingesetzt werden dürfen. Also wurde im wahrsten Sinne des Wortes umgesattelt. Bis 2007 sollen alle echten Jockeys durch Roboter ersetzt werden, den Prototypen haben übrigens Schweizer Wissenschaftler entwickelt.
Hightech am Kamelrücken
Der Roboter namens „Kamel“ wird ferngesteuert, durch seine Sitzposition kann er das Kamel „lenken“. Außerdem besitzt er eine integrierte Kamera und einen GPS-Empfänger. Äußerlich ist er kaum von einem echten Jockey zu unterscheiden - erst wenn man unter die Kleidung schaut, sieht man sein Hightech-Innenleben.
Der 30 Kilogramm schwere Blech-Reiter wird außerdem so parfümiert, dass das Kamel ihn nicht mehr vom echten Jockey unterscheiden kann.
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