Für die Bundesheersportler, 39 Athleten des 70-köpfigen rot-weiß-roten Teams, ging es Montag früh zuerst in die Rossauer Kaserne, wo sie von Verteidigungs- und Sportminister Norbert Darabos verabschiedet wurden. Anschließend führte der Weg in die Hofburg. ÖOC-Präsident Karl Stoss ergriff einleitend das Wort, nannte es eine Ehre, vom Bundespräsidenten empfangen zu werden. Auch den olympischen Eid sprach er und schloss ihn mit den Worten "...und zur Ehre von Österreich".
"...dann geht die Welt auch nicht unter"
Fischer sagte in seiner Rede, dass es ein Leben nach den Olympischen Spielen gibt. "Bei einem großen sportlichen Erfolg werden Sie stolz auf sich sein. Wenn es nicht so funktioniert, bricht die Welt auch nicht zusammen. Sie werden trotzdem Ihren Kindern und Enkelkindern erzählen, dass Sie 2012 bei Olympia waren und die rot-weiß-roten Fahnen vertreten haben." Er wünsche allen alles Gute, dass jeder verletzungsfrei, bereichert und zufrieden zurückkommen möge. Minister Darabos glaubt fest an Medaillengewinne. Er sieht die Sportler bestens vorbereitet und wünschte mit dem Bergwerksgruß "Glück auf!".
"Weise Worte" von Fischer
"Sehr weise Worte", sagte Paszek zur Rede des Bundespräsidenten. Die Wimbledon-Viertelfinalistin reiste noch am Montag zum Training nach Halle. "Sehr herzlich", bezeichnete Judokämpferin Sabrina Filzmoser die Worte, die Fischer ihnen allen mit auf den Weg gab. Das 470er-Duo Lara Vadlau und Eva Maria Schimak hat die Koffer schon gepackt, die beiden flogen noch am Montag nach London und werden am Abend als erste österreichische Athleten ins Olympische Dorf in Weymouth einziehen, das den Seglern Unterkunft bietet.
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