Der 54-Jährige sei "heiß darauf, bei Red Bull als 'Projektleiter' etwas zu bewegen". Rangnick unterschrieb einen Vertrag über drei Jahre und wird neben Salzburg auch für Leipzig verantwortlich sein. Der Viertligist hatte unter Trainer Peter Pacult in der abgelaufenen Saison den angestrebten Aufstieg verpasst. Die Zukunft von Pacult ist derzeit offen: "Der Fokus liegt in den ersten zwei Wochen auf Salzburg. Erst dann werden wir die nötigen Personalentscheidungen treffen", meinte Rangnick kryptisch.
Burn-out im September 2011
Der Deutsche gewann mit Schalke 04 den deutschen Cup 2011 und stand mit den Gelsenkirchenern zudem im Halbfinale der Champions League. Rangnick war im September 2011 wegen eines Burn-out-Syndroms bei Schalke zurückgetreten, fühlt sich nun aber wieder topfit.
Bereits im ersten Gespräch mit Red-Bull-Boss Mateschitz sei man laut Rangnick recht rasch auf einen gemeinsamen Nenner gekommen. Neben einer für die Zuschauer attraktiven Spielausrichtung ist in Salzburg auch eine Verjüngung des Kaders geplant. Dies war in der Vergangenheit stets ein Lippenbekenntnis.
Schmidt: "Fußball unterliegt überall gleichen Prinzipien"
Trainer Schmidt, der erstmals am vergangen Donnerstag von Rangnick kontaktiert worden war, unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag. Der Deutsche bezeichnete die Aufgabe "als sehr reizvoll", und freute sich, "die Entwicklung bei Salzburg als Trainer mitbegleiten zu dürfen". Dass der 45-Jährige in Österreich ein noch relativ unbeschriebenes Blatt ist, beeinflusste die Trainerfindung nicht. "Fußball unterliegt überall den gleichen Prinzipien, die Trainerfindung war nicht abhängig von der Liga. Angesichts des niedrigen Etats von Paderborn ist die Leistung noch viel höher einzuschätzen", sagte Rangnick. Schmidt erreichte zuletzt mit Paderborn Platz fünf.
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