Durch die Genaktivität werde zudem ein Enzym freigesetzt, das für die Bildung von Cortisol verantwortlich sei. Dieses Stresshormon hat direkte Auswirkungen auf die Regulation des Energiehaushalts. Ein Ziel der DIfE-Wissenschaftler ist es nun, durch die Kenntnis der Gene und deren Funktion mehr über die molekularen Mechanismen zu erfahren, die zur Krankheitsentstehung beitragen, um so neue Ansätze für wirksamere Medikamententherapien zu entwickeln.
Krankhaftes Übergewicht, die sogenannte Adipositas, gehört zu den komplexen Erkrankungen, an deren Entstehung mehrere Gene im Zusammenspiel mit Umweltfaktoren beteiligt sind. Bisher sind mehrere Dutzend Risikogene für Fettleibigkeit bekannt. Eine entscheidende Rolle spielt jedoch oft auch noch die Lebensweise.
Menschen mit viel Fettgewebe im Bauchraum haben meist ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bestimmte Krebsarten, darunter Darmkrebs. Die Forscher um Heike Vogel haben die neue Studie im Fachjournal "Human Molecular Genetics" veröffentlicht.
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