25.05.2012 09:38 |

Nach Schiffsunglück

Rena-Kapitän muss für Havarie sieben Monate in Haft

Nach der größten maritimen Umweltkatastrophe in Neuseeland ist der Kapitän des havarierten Containerschiffs Rena zu sieben Monaten Haft verurteilt worden. Ein Offizier bekam die gleiche Strafe. Die Crew habe in ihrer Eile, den Hafen von Tauranga zu erreichen, eine Reihe von Fehlern gemacht und den Kurs des Schiffes auf unzulässige Weise geändert, so der Staatsanwalt am Freitag.
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Da sich die beiden Seeleute schuldig bekannten, gab es keinen längeren Prozess, sondern nur die Verkündung des Strafmaßes.

Das 245 Meter lange Containerschiff war am 5. Oktober 2011 fast bei voller Fahrt nahe der Küste der Nordinsel auf ein Riff aufgelaufen. Es ist inzwischen zerbrochen und teilweise gesunken.

Bei dem Unglück liefen 350 bis 400 Tonnen Öl aus und verpesteten die weißen Strände der Bucht Bay of Plenty. Mehr als 2.400 Vögel verendeten im Öl-Schlick. Von den 1.368 Containern an Bord fielen Hunderte ins Wasser.

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