Wegen Wasserschaden

Bregenzer Pipeline muss schon saniert werden

Vorarlberg
15.01.2024 17:15
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Sturm und Wellen der vergangenen Wochen setzten der Bregenzer Strandpromenade gehörig zu: Nun muss der Gehweg saniert werden - dabei ist dieser erst in der vergangenen Saison ausgebaut worden.

Das wird die Stadtverantwortlichen nicht freuen: die Pipeline, infrastrukturelles Vorzeigeprojekt von Bregenz, muss saniert werden, nachdem sie noch nicht einmal ein Jahr alt ist, wie der ORF berichtet. Wie kam das? Zwei Faktoren haben zu der baulichen Panne geführt.

Erstens die heftigen Wellen der vergangenen stürmischen Wochen, die gegen das Bauwerk geschlagen sind. Zweitens ein Mörtel, der vom Wasser ausgespült worden ist. Das Ergebnis: Der Fußweg ist nun auf einer Strecke von rund 20 Metern aufgerissen und muss saniert werden - dabei wurde die Pipeline erst in der vergangenen Saison aufwändig umgestaltet und umgebaut.

Das Problem ist offenbar ein Klebemörtel, den man zwischen Spundwände und Gehsteig gespachtelt hat. Dieser wurde einfach von den Wellen ausgespült, so gelang das Wasser aus dem See bis zum Asphalt des Gehwegs. Eine unerfreuliche Situation. Ursprüngliche Vermutungen, dass die Stadt nun mit neuerlichen Kosten konfrontiert sein würde, stellten sich aber als unbegründet heraus. Es handelt sich bei der Sanierung um einen Garantiefall, hieß es dazu aus dem Rathaus. 

Holzstege in Gefahr
Der starke Wellengang hat aber nicht nur dem betonierten Teil der Pipeline nicht gerade gut getan. In Gefahr sind auch die Holzstege. Diese sind nämlich nicht so konstruiert, dass sie extremen Stürmen und Wellen völlig unbeschadet standhalten könnten. Daher werden sie derzeit mit riesigen, mit Wasser befüllten Tanks beschwert.

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