So, 21. Oktober 2018

Mord in der Schweiz

14.03.2012 17:43

Bluttat an Steirerin: Wurde Doppelleben zum Verhängnis?

Vergewaltigt, erschlagen und in einem Fensterschacht "entsorgt" – so das tragische Schicksal der gebürtigen Steirerin Claudia B. in der Schweiz. Eine erschütternde Bluttat, die auf das Konto eines nun verhafteten Brüderpaares im Alter von 23 und 25 Jahren gehen soll (siehe Infobox). Hatten die beiden Verdächtigen die offenbar heimlich im Escort-Gewerbe tätige Frau bestellt?

Die Verdachtsmomente sind erdrückend – nicht nur, weil der ältere Bruder keine 40 Meter entfernt von jener Stelle wohnt, an der die Leiche gefunden wurde: ein Fensterschacht einer Turnhalle, wo sich die verdächtigen Brüder bestens auskennen. Die Mutter der beiden (sie brach nach der Verhaftung zusammen und kam ins Spital) arbeitet in dem Schulgebäude, laut der Schweizer Zeitung "Blick" als Putzfrau.

Aus dem Umfeld der Brüder hört man Medienberichten zufolge, dass vor allem dem wegen Körperverletzung amtsbekannten, als "extrem aggressiv" geltenden älteren Bruder alles zuzutrauen sei. "Nach der Scheidung der Eltern und seit ihn seine Freundin samt Kind verlassen hatte, ist er unberechenbar. Er trägt immer ein Messer bei sich, hat auch schon öfters Autos angezündet", so Freunde.

In der Mordnacht knallten in Wohnung die Korken
In der Mordnacht wurden die beiden um 21 Uhr noch Bier trinkend in einem Lokal gesehen, ehe sie es plötzlich eilig hatten. Mussten sie zum vereinbarten Liebes-Treff mit der als Escort-Dame arbeitenden Steirerin? Und warum musste Claudia B. sterben? Viele Fragen sind noch offen. Fest steht: Gegen Mitternacht knallten in der Wohnung des älteren Bruders die Korken – gemeinsam mit seinem Bruder wurde, laut Nachbarin, gefeiert.

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