Filmemacher David Wnendts Regiedebüt erzählt die Geschichte einer Rechtsextremistin aus streng weiblicher Perspektive, und er forscht nach den Wurzeln des "modernen Rechtsextremismus". Schnell wird er fündig, soll doch der Großvater der selbst ernannten Nazibraut die Schuld an deren faschistisch gepolten Ideologie tragen.
Eine immer wieder sehr einfache Gleichung: die Altvorderen sind die Tätergeneration. Punkt. Dass dieser Streifen, der sich gekonnt mit einem fast semi-dokumentarischen Anstrich ummäntelt, in Zeiten einer Zwickauer Mörderbande nicht eigenverantwortlich Position bezieht, irritiert.
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