Rund 150 Meter unter dem Gipfel der Tarntaler Köpfe (2.757 Meter) dürfte sich der Einheimische, der allein unterwegs gewesen war, nach Angaben eines Polizisten die Skier abgeschnallt haben und zu Fuß weitergegangen sein. Dabei wurde er von den Schneemassen rund 250 Meter mitgerissen und getötet. Ein Zeuge beobachtete das Unglück von der gegenüberliegenden Talseite und schlug Alarm. Für den Tourengeher kam aber jede Hilfe zu spät. Das Lawinenopfer musste mit dem Hubschrauber geborgen werden.
Zwischenfall mit Tourengeher-Gruppe endet glimpflich
Bei einem anderen Zwischenfall in Tirol wurde eine neunköpfige Skitourengruppe aus Deutschland während einer Rast von einem Schneebrett überrascht. Ein Mann wurde dabei eineinhalb Meter unter den Massen begraben, konnte aber von seinen Kollegen gerettet werden. Die Gruppe war im Defereggental in Osttirol unterwegs. Kurz nach 13 Uhr löste sich am Prägrater Törl bei St. Jakob ein rund 100 Meter breites Schneebrett. Drei Personen wurden dabei teilweise verschüttet, ein Mann geriet zur Gänze unter die Schneemassen.
Die drei teilverschütteten Tourengeher konnten sich selbst befreien, anschließend unterstützten sie ihre Kollegen bei der Suche nach dem Vermissten. Aufgrund der guten Lawinenausrüstung und eines Hohlraums konnte er nach rund zehn Minuten gerettet werden. "Er hatte Riesenglück", sagte ein Flugretter. Das Lawinenopfer soll den Abgang beinahe unverletzt überstanden haben. Dennoch wurde der Deutsche zur Routineuntersuchung ins Krankenhaus Lienz geflogen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.