Von dieser Summe sollen laut Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer, 50 Prozent an soziale Einrichtungen des WBC und 50 Prozent an die deutsche Max-Schmeling-Stiftung gehen.
"Zeit für strenge Maßnahmen"
Die 50.000 Dollar werden zunächst eingefroren, weil juristische Auseinandersetzungen zu erwarten sind. Als WBC-Präsident Jose Sulaiman an seinem Sitz in Mexiko von dem Ausraster Chisoras erfuhr, hatte er zunächst erwogen, den Kampf nicht als WM-Duell führen zu lassen. Dann ließ er sich von allen Beteiligten jedoch umstimmen und legte die Geldstrafe fest. "Es ist Zeit, dass strenge Maßnahmen ergriffen werden, um Respekt, Fairplay und Disziplin in den Boxsport zu bringen", sagte Sulaiman.
Das englische Team soll sich davor mehrfach bei Klitschko und dem BDB entschuldigt haben. Auch der britische Verband drohte Sanktionen an. Die Rede ist gar von einer Sperre Chisoras.
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