Einer fragwürdigen Freizeitbeschäftigung haben sich am Montagabend vier Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren in Bürs hingegeben: Die Burschen schossen mit einem gestohlenen Kleinkalibergewehr mehrfach auf Verkehrszeichen. Zwei Jäger machte dem Treiben dann ein Ende.
Die Waidmänner hatten gegen 21 Uhr Schüsse gehört und ließen folglich die illegale Schießübung platzen. Einer der Burschen wurde sofort am Schlafittchen gepackt, die drei anderen machten sich aus dem Staub. Zwei der Flüchtigen wurden wenig später von der alarmierten Polizei verhaftet, der Vierte im Bunde stellte sich selbst. Wie die Erhebungen ergaben, hatte das Quartett das Gewehr aus einem Kellerabteil in Bludenz entwendet. Anschließend machten sich die Burschen zu einem abgelegenen Feldweg in Bürs auf, wo sie auf zwei Verkehrsschilder ballerten.
Sowohl das Gewehr als auch 400 Schuss Munition, die einer der Jugendlichen auf der Flucht in ein Maisfeld geworfen hatte, wurden sichergestellt. Auf die vier „Revolverhelden“ warten nun Anzeigen wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.