Demnach holten sie das panzerlose Tier bei einer Expedition im Kermadec-Graben nördlich von Neuseeland aus einer Tiefe von 7.000 Metern aus dem Wasser. Die Forscher hatten dort mit Fallen und einer Kamera nach Tiefseebewohner geforscht und dabei den – wie sie ihn nennen – "Überriesen-Flohkrebs" entdeckt.
Beim Anblick des Tiers habe er gedacht: "Was um Himmels willen ist denn das?", sagte Jamieson. "Das ist ein bisschen so, als fände man eine 30 Zentimeter lange Kakerlake." Flohkrebse werden in der Regel nur etwa zwei bis drei Zentimeter lang.
"Überriese" ist ein Begriff, der in den frühen 1980er-Jahren von US-Wissenschaftlern geprägt wurde, nachdem diese ein paar große Exemplare der Schalentiere vor den Hawaii-Inseln gefangen hatten. Obwohl es zuvor schon in den 1970er-Jahren vereinzelte Funde von riesigen Flohkrebsen gegeben hatte, waren die Tiefseegeschöpfe schon fast in Vergessenheit geraten.
Bei der Expedition vor Neuseeland wurden sieben der riesigen Krebse in Fallen gefangen und neun weitere von einer Unterwasser-Kamera fotografiert, darunter ein Exemplar, das mit einer geschätzten Länge von 34 Zentimeter größer als das gefangene Schalentier war.
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