Eine Routinekontrolle der Finanzpolizei in Grein an der Donau endete mit vier Festnahmen. Vier Mazedonier waren auf einer Baustelle mit gefälschten Ausweisen ertappt worden, nur der Vorarbeiter hatte einwandfreie Papiere. Auch der Arbeitgeber wird nach dem Fremdenbeschäftigungsgesetz angezeigt.
Nur zwei der fünf Arbeiter hatten einen Ausweis dabei, die anderen konnten nur ein Foto der Vorderseite ihrer angeblichen Ausweise präsentieren. Die Beamten wurden stutzig, als sie neben der schlechten Druckqualität der Ausweise auch fehlende Sicherheitsmerkmale ausmachten. Eine Untersuchung bestätigte den Verdacht: Vier der fünf Ausweise waren Fälschungen, nur der Vorarbeiter war mit seinen echten Papieren angemeldet.
Arbeiter festgenommen, Dienstgeber angezeigt
Die gezeigten Ausweise stammten aus der Slowakei, Kroatien und Slowenien, tatsächlich stammten alle vier Arbeiter aus Mazedonien. Das Quartett wurde festgenommen. Ihr Dienstgeber hatte sie auf einer Linzer Tankstelle engagiert, auch er wird mit Anzeigen rechnen müssen. Auch an die Gebietskrankenkasse erfolgte eine Meldung, da alle vier Arbeiter unter falschen Daten angemeldet waren.










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