Dutzende Vermisste

Papua-Neuguinea: Fähre sank, 240 Menschen gerettet

Ausland
02.02.2012 11:04
Nach dem Untergang einer Fähre vor Papua-Neuguinea werden noch Dutzende Passagiere vermisst. Fast 240 Menschen konnten bisher gerettet werden, teilte eine Sprecherin des Seenotrettungsdienstes am Donnerstag mit. An Bord der "Rabaul Queen" seien rund 350 Reisende gewesen, darunter viele Studenten und Lehrer. Berichte über Tote gibt es bislang nicht.

Das Meer sei relativ ruhig und die Sicht gut. Dies erleichtere die Rettungsaktion, an der sich auch Australien beteilige, hieß es am Donnerstag. Mehrere Schiffe und drei Hubschrauber seien im Einsatz.

"Wir sind optimistisch, dass die Rettung dank der großen Hilfe gut verlaufen wird", so die Sprecherin des Seenotrettungsdienstes. "Wir werden nicht ruhen, bis alle gefunden sind." Bisher seien fast 240 Überlebende aus dem Meer geborgen worden, teilte die australische Schifffahrtsbehörde Amsa mit.

Unglücksursache ist noch unklar
Die Fähre war zwischen den Städten Kimbe und Lae vor der Ostküste der Pazifiknation unterwegs. Die Reederei Star Ships hatte mitgeteilt, sie habe in der Früh den Kontakt zur "MV Rabaul Queen" verloren. Bevor das Schiff kenterte, setzte es den Angaben zufolge noch einen Notruf ab.

Die Ursache für das Unglück ist noch unklar. Sowohl schlechtes Wetter, zu viele Passagiere an Bord oder ein Schaden an der Fähre könnten für den Untergang verantwortlich sein, sagte der Chef des Katastrophenschutzzentrums von Papua-Neuguinea, Martin Mosi.

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