"Es ist ein fantastisches Auto", meinte Hamilton. "Ich freue mich schon, nächste Woche in Jerez zu fahren. Wir müssen aus der Box kommen und stark sein", betonte Button mit Blick auf den Testauftakt am 7. Februar in Jerez de la Frontera und den WM-Auftakt am 18. März in Melbourne.
Für die beiden englischen Ex-Weltmeister hat ihr neuer Dienstwagen zumindest schon den Schönheitspreis sicher. "Wie Ihr sehen könnt: Das ist ein schönes Auto. Einige andere werden es nicht sein", meinte Button mit einem breiten Grinsen. Sein Teamchef Martin Whitmarsh stellte aber auch klar: "Ein Auto ist dann schön, wenn es gewinnt."
Und genau das will McLaren, nachdem der britische Traditionsrennstall in den vergangenen zwei Jahren von Doppelweltmeister Sebastian Vettel und dessen Red-Bull-Team düpiert worden ist. Entsprechend kampfeslustig nimmt der englische Rennstall die Saison in Angriff. "Es dürfte für niemanden hier eine Überraschung sein: Natürlich wollen wir beide Weltmeisterschaften gewinnen", sprach Whitmarsh Klartext.
Ferraris "Rote Göttin" angeblich nicht so schön
Sein Team wagte sich als erstes aus dem Versteck. Ferrari wird seinen neuen Boliden am Freitag vorstellen. Und aus Maranello war bereits zu hören, dass die "Rote Göttin" wohl diesmal keine Schönheit wird. Dem Vernehmen nach soll die Nase des neuen Ferrari einen Höcker haben und damit alles andere als elegant aussehen. Für welche "kosmetische" Lösung sich Red Bull entschieden hat, ist noch unbekannt. Erst am Montag wird das Geheimnis gelüftet.
Notwendig wurden die neuen "Nasen-OPs" durch eine Regeländerung, wonach die Spitze des Wagens tiefer liegen muss, die Chassis-Höhe aber unverändert bleibt. So soll bei Karambolagen ausgeschlossen werden, dass Fahrer im Cockpit von der Nase eines anderen Autos getroffen werden können. Hinzu kam für die Designer, dass ab heuer der sogenannte "Blown Diffusor", bei dem Luft aus dem Auspuff auf den Diffusor für eine verbesserte Aerodynamik geleitet wurde, verboten ist.
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