Mi, 22. August 2018

Laut "Die Zeit"

13.12.2011 15:16

Raiffeisen in Wirtschafts-Krimi verwickelt

Noch diese Woche entscheidet das Landesgericht Wien über die Wiederaufnahme der Ermittlungen gegen die Raiffeisen Zentralbank: Wie nun auch "Die Zeit" online berichtet, besteht der Vorwurf der Geldwäsche. Über RZB-Konten sei angeblich gestohlenes Steuergeld aus Russland geflossen.

"Korruption", "Steuerhinterziehung" und "Geldwäsche" – in diesem Umfeld wird in der sicher nicht als Krawallblatt bekannten Wochenzeitung "Die Zeit" die RZB genannt: Über ihre Konten seien betrügerische Steuerrückzahlungen geflossen – 230 Millionen Dollar des Investmentfonds Hermitage Capital Management.

Der Brite William Browder hatte den Fonds gegründet, 2005 übernahmen Kriminelle die Tochterfirmen in Moskau, ein Anwalt Browders, der Anzeige erstattete, starb in russischer U-Haft. Über diesen Krimi hat auch "profil" berichtet, dabei aber auf die Nennung der RZB vergessen. "Bei uns haben auch gar keine Transaktionen stattgefunden", meinte dazu ein RZB-Sprecher.

Außerdem hätte die Finanzmarktaufsicht (FMA) ermittelt. Dass die Prüfungen von FMA und Justiz sehr flott beendet waren, wird ebenfalls von der "Zeit" vermerkt. Hermitage Capital Management stellte daraufhin einen Antrag auf Fortführung. Eine Entscheidung des Landesgerichtes Wien, ob die Einstellung des Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft korrekt war, stehe laut der "Zeit" unmittelbar bevor.

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