Sa, 18. August 2018

Noch keine Einigung

12.12.2011 19:38

AKH-Finanzierung: Minister will Lösung bis Weihnachten

Die Lösung im Streit um die AKH-Finanzierung soll bis Weihnachten erfolgen - das sei das "gemeinsame Ziel", wie Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle am Montagabend nach einem Treffen mit der Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely und Ärztekammer-Präsident Walter Dorner betont hat. Töchterle sprach von einem "sehr konstruktiven Gespräch". Seine beiden Gäste zeigten sich von der Unterredung hingegen eher enttäuscht.

"Wir sind uns alle einig, dass es mittel- und langfristig strukturelle Maßnahmen braucht, um das AKH effizienter zu steuern und damit Finanzlöcher zu vermeiden", erklärte Töchterle. Was die kurzfristige Lösung des von der Medizinischen Universität genannten Fehlbetrags in Höhe von neun Millionen Euro für das kommende Jahr betreffe, bedürfe es aber noch weiterer Gespräche.

Töchterle: "Vor Weihnachten zu Lösung kommen"
Laut dem Ressortchef wird es auf Einladung von Med-Uni-Rektor Wolfgang Schütz Ende der Woche ein Treffen von Vertretern der Uni, des Wissenschaftsministeriums, der Stadt Wien sowie des AKH geben. "Gemeinsames Ziel ist es, vor Weihnachten zu einer Lösung im Sinne der Patientinnen und Patienten zu kommen", so Töchterle.

Wehsely und Dorner von Gespräch nicht begeistert
"Der heutige Termin führte leider noch zu keinem Ergebnis", hielt sich die Begeisterung bei Töchterles Gesprächspartnern Wehsely und Dorner in Grenzen. "Notwendig ist die Einhaltung des gültigen Vertrags. Der Betrieb des AKH Wien muss für das Jahr 2012 gesichert werden", bekräftigte die Stadträtin.

Töchterle solle sich "einen Ruck" geben und die notwendigen Mittel "seiner" Universität zur Verfügung stellen, forderte Dorner. Bestätigt wurde, dass man sich darüber verständigt habe, eine bessere gemeinsame Steuerung von AKH und Medizinuniversität erreichen zu wollen.

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