Derzeit ist die Lage in den Vorarlberger Krankenhäusern so stabil, wie in den vergangenen Jahren nicht. Corona schwelt aber im Untergrund weiter. Eine Auffrischungsimpfung rechtzeitig vor der Herbstsaison ist deshalb empfehlenswert.
Covid-19 spielt in den Köpfen der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger keine große Rolle mehr - und das ist auch gut so. Allerdings ist das Virus nicht völlig verschwunden. Im Untergrund schwelt die Gefahr weiter. Aus den Vorarlberger Krankenhäusern heißt es zur Prognose für die letzten Monate des Jahres: „Es gibt nun einen Krankheitserreger mehr. Im Herbst/Winter müssen wir mit einem zeitgleichen Auftreten von schweren Influenza- und schweren Coronafällen rechnen.“ Vor allem ältere und vorerkrankte Menschen sollten deshalb nicht auf ihren Schutz vergessen und sich rechtzeitig eine Auffrischungsimpfung holen.
Niemand auf Intensiv
Auch jetzt müssen nach wie vor Menschen, die an Corona erkrankt sind, in Vorarlberger Krankenhäusern stationär aufgenommen werden. Vergangenen Mittwoch wurden vier Patienten mit Covid-19 auf Normalstationen der Landesspitäler behandelt. Eine Intensivbehandlung hatte glücklicherweise niemand benötigt.
Seit Jahresbeginn nur 400 Covid-Kranke in Spitalsbehandlung
Die aktuelle Situation spiegle die Lage gut wider: „Im Jahresdurchschnitt waren täglich jeweils vier bis fünf Corona-Patienten in den Krankenhäusern Vorarlbergs hospitalisiert“, berichtet Andrea Marosi-Kuster, Sprecherin der Krankenhausbetriebsgesellschaft. Insgesamt zählte man seit Anfang 2023 rund 400 Corona-Kranke in den landeseigenen Spitälern. Getestet wird freilich nicht mehr jeder stationär Aufgenommene, sondern nur noch jene, die an einem Atemwegsinfekt leiden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.