Dank vorausschauender Vertragsverhandlungen kam die Stadt Salzburg bisher sehr günstig durch die Energiekrise. Der aktuelle Stromliefervertrag läuft mit Jahresende aus, der Gaspreis läuft noch bis Ende 2024. Nun hat die Baudirektion neue Verträge ausgehandelt. Für die Stadt wird es deutlich teurer. Die Preissteigerung beträgt beim Strom 170 bis 217 Prozent, die Mehrkosten können somit zwischen 1,7 und 2,2 Millionen Euro liegen. Der Bau-Ausschuss hat die künftige Energiebeschaffung am Donnerstag einstimmig abgesegnet.
Beim Gas sind die Mehrkosten nicht ganz so gravierend. Sie belaufen sich auf 167.000 bis 310.000 Euro. Die mögliche Preissteigerung beträgt bis zu 289 Prozent. Vom günstigen städtischen Strompreis profitieren im laufenden Jahr auch zahlreiche Vereine und Institutionen, die von der Stadt gefördert werden. Sie konnten in den Versorgungsvertrag der Stadt schlüpfen. Wie Baudirektor Alexander Schrank im Ausschuss erklärte, ist das mit dem neuen Vertrag ab dem kommenden Jahr nicht mehr vorgesehen.
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