Verdauungsprobleme

So liegt Ostern nicht schwer im Magen

Gesund Aktuell
09.04.2023 06:00

Nach der langen Fastenzeit darf jetzt zum Osterfest wieder kräftig zugelangt werden. Doch Vorsicht! Das deftige Festessen und zu viel Schokolade können der Verdauung ganz schön zusetzen.

 Sodbrennen, Magenweh oder Verstopfung treten oft als Folge von zu üppigen Genüssen während der Feiertage auf. Ebenso werden zu Ostern häufig zu viel Lebensmittel weggeworfen.

Doch das muss nicht sein: Genießen Sie zu den Feiertagen statt fettem Osterbraten oder Speck gekochten bzw. geräucherten Schinken, Lachsschinken, Putenbrust. Trockenfrüchte enthalten ebenfalls weniger Fett als Schokolade und können alternativ ins Osternest gelegt werden.

Kräutertees regen die Galle an
Ist der Festtagsschmaus doch einmal etwas fetter, sollte vor und nach dem Essen am besten Kräutertees getrunken werden. Ideal sind hier beispielsweise Sorten wie Kümmel, Fenchel oder Eisenkraut, welche die Verträglichkeit von fettreichen Speisen verbessern.

Übrigens: Wer sich völlig ausgehungert auf den Festschmaus „stürzt“, isst letztendlich unverhältnismäßig viel. Deshalb zuvor Salat oder Obst konsumieren und ausreichend Wasser trinken, um Heißhunger vorzubeugen. Dafür anschließend das Festessen ohne schlechtes Gewissen genießen.

Alkohol hat viele Kalorien
Ein Prosecco weist etwa 75 Kalorien auf, ein Glas Rotwein 160. Je höher der Alkoholgehalt, desto mehr Kalorien. Wer auf alkoholische Getränke gar nicht verzichten will, sollte Wein mit Mineralwasser „entschärfen“ oder zwischendurch Wasser trinken.

Alkohol als Verdauungshilfe?

 Nach üppigen und fetten Mahlzeiten greifen viele zum Schnaps, um die Verdauung zu beschleunigen und das Völlegefühl zu lindern. Doch diese Annahmen entpuppen sich als Irrtum: Harte Alkoholika wie Cognac, Schnaps oder Whiskey kurbeln die Verdauung nicht an. Denn Alkohol geht im Magen direkt ins Blut über und beeinflusst im Gehirn Areale, die für die Verdauung zuständig sind. Der Körper ist in erster Linie mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt, anstatt die Nahrung zu verdauen. So wird die Verdauung im Magen verzögert und der Weitertransport der Nahrung in den Dünndarm gehemmt. 

„Restlküche“hilft sparen
Wenn das Osterfest vorbei ist, lassen sich aus den Resten noch köstliche Gerichte zaubern. Das verringert zudem die Lebensmittelverschwendung. Hier Tipps von der „umweltberatung“:

Bleibt etwas vom Osterschinken zurück?
Kann man diesen im klassischen Gröstl, einfachen Schinkenfleckerln sowie im würzigen Erdäpfelauflauf verarbeiten.

Osterstriezel und Pinzen übrig?
Diese lassen sich gemeinsam mit Äpfeln und/oder Rosinen hervorragend zu einem Scheiterhaufen als Hauptspeise oder Dessert weiterverwenden.

 Was tun mit zu viel Schokolade?
Das Gute ist, dass sie sich über Monate hält. Allerdings empfiehlt sich hier die Verarbeitung, bevor sie grau und bröselig wird. Am einfachsten für eine heiße Trinkschokolade: Dazu muss man nur Milch erhitzen und nach Belieben Schokolade darin auflösen. Auch in Kuchen und Keksen oder als Schoko-Streusel können süße Ostereier oder Osterhasen als Ersatz für Kochschokolade dienen.

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