Do, 21. Juni 2018

Seit 2005 gesucht

20.09.2011 17:54

Terrorverdächtiger lebte jahrelang als Asylant in Graz

Zahlreiche Terroranschläge und versuchter Polizistenmord - so lauten die schweren Vorwürfe russischer Behörden gegen Aslan K. aus Tschetschenien. Seit 2005 wurde er bereits von Interpol-Moskau gesucht - und seither lebte der mittlerweile 33-Jährige unbehelligt als Asylant in Graz. Nun klickten in Kroatien die Handschellen.

Als Mitglied einer der vielen Rebellen- bzw. Terrororganisationen im Kaukasus soll Aslan K. an zahlreichen Anschlägen beteiligt gewesen sein. Seine angebliche damalige Hauptaufgabe: Sprengstoffversorgung - so zumindest die Vorwürfe der russischen Behörden.

In Österreich untergetaucht
Auch ein versuchter Mord an einem Polizisten im Jahr 2004 soll laut Interpol-Moskau auf sein Konto gehen. Damals konnte er der russischen Justiz jedoch entkommen - und nach Österreich flüchten, wo er seither unter dem Schutz von politischem Asyl in Graz gelebt haben soll.

An slowenisch-kroatischer Grenze erwischt
Doch am vergangenen Wochenende machte er einen Fehler: Der 33-Jährige reiste im Pkw in Richtung Südosten. Bei der Passkontrolle am slowenisch-kroatischen Grenzübergang Macelj schlug der Fahndungscomputer Alarm, es klickten umgehend die Handschellen. Die Behörden entscheiden in den nächsten Tagen über eine mögliche Auslieferung nach Russland.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.