Do, 15. November 2018

Seit 2005 gesucht

20.09.2011 17:54

Terrorverdächtiger lebte jahrelang als Asylant in Graz

Zahlreiche Terroranschläge und versuchter Polizistenmord - so lauten die schweren Vorwürfe russischer Behörden gegen Aslan K. aus Tschetschenien. Seit 2005 wurde er bereits von Interpol-Moskau gesucht - und seither lebte der mittlerweile 33-Jährige unbehelligt als Asylant in Graz. Nun klickten in Kroatien die Handschellen.

Als Mitglied einer der vielen Rebellen- bzw. Terrororganisationen im Kaukasus soll Aslan K. an zahlreichen Anschlägen beteiligt gewesen sein. Seine angebliche damalige Hauptaufgabe: Sprengstoffversorgung - so zumindest die Vorwürfe der russischen Behörden.

In Österreich untergetaucht
Auch ein versuchter Mord an einem Polizisten im Jahr 2004 soll laut Interpol-Moskau auf sein Konto gehen. Damals konnte er der russischen Justiz jedoch entkommen - und nach Österreich flüchten, wo er seither unter dem Schutz von politischem Asyl in Graz gelebt haben soll.

An slowenisch-kroatischer Grenze erwischt
Doch am vergangenen Wochenende machte er einen Fehler: Der 33-Jährige reiste im Pkw in Richtung Südosten. Bei der Passkontrolle am slowenisch-kroatischen Grenzübergang Macelj schlug der Fahndungscomputer Alarm, es klickten umgehend die Handschellen. Die Behörden entscheiden in den nächsten Tagen über eine mögliche Auslieferung nach Russland.

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