Do, 15. November 2018

Grüße aus "Schilda"

12.09.2011 08:34

Schilderchaos in Salzburg sorgt für Verwirrung

Die Mozartstadt Salzburg scheint mit Busspuren wenig Glück zu haben. So sorgt ein Verwirrspiel zwischen Beschilderung und Bodenmarkierung auf der Aignerstraße für Aufregung – sie zeigen nämlich genau das Gegenteil an. Grund für das Chaos dürften Unstimmigkeiten zwischen zwei Magistratsabteilungen sein.

Was ist denn da passiert? Verkehrsschilder sollen eigentlich dazu führen, dass man sich auf der Straße korrekt verhält – das Gegenteil ist derzeit aber auf der Aignerstraße der Fall: Autofahrer, die stadteinwärts den Kreisverkehr beim Wirtshaus Steinlechner anfahren, kommen aus der Verwirrung nicht mehr heraus.

Eine erste Verkehrstafel zeigt rund einhundert Meter vor der Kreuzung an, dass sich die Straße in zwei Spuren teilt: Links beginnt die Busspur, rechts die Spur für die Autofahrer. So weit, so gut - würde die Bodenmarkierung nicht genau das Gegenteil anzeigen (siehe Bilder 1 und 2). Kurz vor der Kreuzung bekräftigt zudem ein zweites Schild, dass die linke Spur nun für Busse zu Ende sei, Autofahrer dürfen weiter auf der rechten Spur fahren (Bild 3). Doch wieder ist das Gegenteil der Fall: Die Autofahrer scheren von der linken Spur auf die rechte Spur ein, um in den Kreisverkehr zu gelangen.

Selbst Verantwortliche wissen nicht, was mehr zählt
Bei der Polizei heißt es dazu: "Laut Straßenverkehrsordnung hat in solchen Fällen die Beschilderung der Bodenmarkierung gegenüber Vorrang." Nur, die ist eben verkehrt herum. Zuständig für die Verordnung der Beschilderungen und der Straßenmarkierungen ist das Amt für Verkehrs- und Straßenrecht, das wiederum Verkehrsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste) untersteht. Der war am Sonntag selbst überrascht: "Richtig ist auf jeden Fall die Bodenmarkierung. So gehört das auch. Was mit den Schildern ist, muss man sich anschauen. Wir haben sie auf jeden Fall richtig verordnet. Für das Aufstellen ist die Magistratsabteilung sechs zuständig. Vielleicht haben die etwas falsch verstanden."

Die Magistratsabteilung sechs, sprich die Bauverwaltung, untersteht wiederum VP-Stadträtin Claudia Schmidt. Auch sie überraschte der Anruf der "Krone": "Wir wissen noch nicht, was da passiert ist. Ich kann aber dazu sagen, dass dort noch eineinhalb Wochen eine Baustelle in Arbeit ist und die Beschilderung sicher nicht die finale Lösung darstellt."

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