Do, 16. August 2018

Erfolgreiches Gesetz

03.09.2011 16:14

Ökomaut verdrängt mehr als 26.000 "Stinker"-Lkws

Die Ökomaut greift offenbar. Laut aktuellster Statistik des Verkehrsministeriums ist der Ausstoß von Stickoxiden und Feinstaub drastisch zurückgegangen. Und seit Jänner 2010 - als das neue Umweltgesetz in Kraft trat - sind 26.744 schadstoffreiche Lkws weniger auf den Straßen unterwegs.

Je mehr Schadstoffe, desto höher die Maut: Mit dieser einfachen Umweltformel war Verkehrsministerin Doris Bures vor eineinhalb Jahren gegen die Flotte an Schadstoff-Lkws ins Feld gezogen. Ihr Prinzip: Im Gegenzug jene Frächter belohnen, die die modernsten Lastwagen einsetzen.

416 Millionen Lkw-Kilometer eingespart
Die Bilanz: Waren Anfang 2010 noch zwei Drittel aller Lkws den schadstoffreichen Klassen zuzuordnen, sind es heute weniger als die Hälfte. Der Anteil an Öko-Lastern stieg gleichzeitig um 52 Prozent. Durch den per Gesetz beschleunigten Umstieg ist allein für das heurige Jahr ein Minus von 16 Prozent bei den ausgestoßenen Stickoxiden zu erwarten. Das sind auf Fahrtstrecken umgelegt rund 416 Millionen Lkw-Kilometer weniger.

Ministerin Bures zur "Krone": "Frächter, deren Flotte den geringsten Schadstoffausstoß haben, zahlen um zehn Prozent weniger." Noch ein Erfolg: Aus den Auspuffen kommen schon um 21 Prozent weniger Feinstaubpartikel.

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