Rätsel gelöst

„Krone“ entlarvt mysteriösen Opernball-Affen

Adabei
17.02.2023 12:54

Großes Aufsehen erregte ein als Affe verkleideter Opernballgast. Die „Krone“ weiß, wer hinter der Maske steckt und was er damit eigentlich erreichen wollte. Wie die Aktion angekommen ist und wie der Sicherheitsdienst darauf reagierte, erzählte der (de-)maskierte Mann der „Krone“.

Ein politisches Statement? Ein Klimaaktivist? Der als Affe verkleidete Mann am Opernball zog die Aufmerksamkeit sämtlicher TV-Kameras und Fotografen auf sich und auch auf Social Media machte dieser Auftritt die Runde. Keiner wusste anfangs so recht, was der Opernball-Affe damit ausdrücken wollte. Die „Krone“ hat aber erkannt, wer sich hinter der Maske versteckte!

Wollten niemandem „etwas Böses“
Es handelt sich dabei um den Oberösterreicher Karl Weixelbaumer (38), der es trotz striktem Vermummungsverbot mit Maske und seiner Verlobten Julia Traxler bis aufs Tanzparkett schaffte. Der „Krone“ erzählte der Linzer, wie ihm das gelungen ist: „Entweder wir hatten Glück oder der Sicherheitsdienst erkannte schnell, dass wir niemandem etwas Böses wollten. Wir wurden nur einmal in einer Loge von einem Beamten gefragt, was ich mit der Maske wolle. Ich habe ihm dann meinen Auftrag erklärt und alles war gut.“

Reine PR-Aktion
Und was steckte nun hinter dem mysteriösen Auftrag? Weixelbaumer löst das Rätsel auf: „Ich war am Opernball als Testimonial für RuMonkey unterwegs, einem oberösterreichischen Rum von Peter Affenzeller. Es war eine reine PR-Aktion, aber wir waren selbst überrascht, wie positiv die anderen Gäste auf mich reagiert haben. So viele wollten ein Foto mit mir. Wir wollten Lebensfreude ausstrahlen und ich denke, das ist mir gelungen.“

Der Oberösterreicher Karl Weixelbaumer und seine Verlobte Julia Traxler (Bild: Julia Traxler)
Der Oberösterreicher Karl Weixelbaumer und seine Verlobte Julia Traxler

Bis drei Uhr in der Früh zog der Opernball-Affe seine Runden am Ball der Bälle - mit einem klassischen Abschluss am Wiener Würstelstand. Dass diese Aktion ganz ohne Zwischenfall verlaufen ist, freut auch Auftraggeber und Rum-, Gin- und Whisky-Produzent Peter Affenzeller aus Alberndorf (OÖ): „Ich war schon etwas nervös, ob uns das mit der Maskenpräsenz gelingen würde. Noch dazu, weil ich zum ersten Mal mit einem meiner Produkte am Ball der Bälle vertreten war. Aber die Erfahrung von anderen Wiener Events hat uns gezeigt, dass sich die Leute zum stilvoll-eleganten Affen-Testimonial hingezogen fühlen. Und die riskante Entscheidung hat sich auch jetzt am Opernball gelohnt: Das Resümee ist extrem positiv.“

Wo man den Affen als nächstes antrifft, bleibt geheim, doch Peter Affenzeller verriet schon jetzt, dass man demnächst auf den Skipisten die Augen offenhalten sollte.

Karoline Singer
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(Bild: kmm)



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