Do, 16. August 2018

Zeitungsinserat

05.04.2005 16:39

Hunderte Dänen wollten Spion werden

Mehrere hundert Dänen haben sich schriftlich und mit Lebenslauf um eine Festanstellung als Spion beim militärischen Geheimdienst FE beworben. Wie der zuständige Sprecher, Fregattenkapitän Ole Toft sagte, ist der Bewerberkreis mit "Akademikern, Geschäftsleuten und aktiven Soldaten ausgesprochen breit gestreut".

Der Geheimdienst hatte vor allem mit Blick auf Einsätze zur Früherkundung möglicher Terroranschläge im arabischen Raum mit ganz normalen Zeitungsinseraten nach "außergewöhnlichen Talenten" als zusätzlichem Personal für Spionageeinsätze im Ausland gesucht.

Lebensgefährlich und schlecht bezahlt
"Der Job erfordert unter anderem die Bereitschaft zum Erkennen und auch Eingehen von Risiken sowie zur Übernahme von Verantwortung für das Leben anderer", hieß es in der Stellenanzeige unter anderem. Die nach Tarif für den öffentlichen Dienst angebotene Bezahlung soll der eines Landschaftsgärtners entsprechen.

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