Do, 20. September 2018

Maggies Kolumne

19.08.2011 16:03

Rodeos in China

Tierschutz ist in China kaumein Thema. Ganz im Gegenteil! In keinem anderen Land werden so viele Tiere gequält wie im Reich der Mitte. Hunde und Katzen werden bei lebendigem Leib gehäutet. Die Pelzindustrie boomt, denn Pelz aus China ist billig. Unter widrigsten Umständen werden die armen Kreaturen gehalten. Um Geld zu sparen, verzichtet man auch bei den Millionen Füchsen, Waschbären oder Nerzen auf eine Betäubung, bevor man ihnen das Fell über die Ohren zieht. Selbst Tiger – die streng artengeschützt sind – werden in China nicht verschont. Ihre Bestandteile gelten als potenzfördernd ...

Doch all dieses Elend ist den Chinesen nicht genug. Nun wird Tierleid aus Amerika sogar importiert – in Form von Rodeos! Im weltberühmten Vogelnest – dem olympischen Stadion in Peking, sollen demnächst Cowboys ihr Unwesen treiben. Rodeo ist ein grausamer Sport, bei dem die Tiere zum Vergnügen gequält werden. Bullen mit gebrochenen Hinterbeinen oder schweren Quetschungen sind an der Tagesordnung. Auch den Kälbern ergeht es nicht besser! Sie laufen bis zu 40 km/h schnell, und wenn das Lasso um ihren Hals fällt und sie von den Füssen gerissen und auf den Boden geworfen werden, bricht ihre Wirbelsäule, oder ihre Luftröhre reißt.

Rodeo ist pure Tierquälerei zum Gaudium der Zuseher. Es ist barbarisch und deshalb auch in vielen US-Bundesstaaten bereits verboten. Wir dürfen nicht zulassen, dass arbeitslose „Cowboys“ ihren Sport nun nach China exportieren. Ich bitte Sie, ein Protestschreiben an die Chinesische Botschaft, Metternichgasse 4, 1030 Wien, zu schicken. Ich weiß, wir sind nur ein kleines Land im Vergleich zu China. Aber jeder Einzelne zählt, wenn es darum geht, Tierleid zu verhindern.

Maggie Entenfellner

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