Tierisch gut! Zwei Mitarbeiter der Asfinag wurden am Mittwoch auf der Murtalschnellstraße zu Lebensrettern für einen Mäusebussard. Der Greifvogel war offensichtlich mit einem Fahrzeug kollidiert und lag verletzt auf der Fahrbahn.
Glück im Unglück hatte am Mittwochnachmittag ein Mäusebussard, der offenbar nach einer Kollision mit einem höheren Fahrzeug verletzt auf der S 36 Murtal Schnellstraße landete und auf der Überholspur liegen blieb. Nur kurz danach kamen die beiden Asfinag-Mitarbeiter Christian Puster und Lukas Hübler auf ihrer Kontrollfahrt nahe der Anschlussstelle Zeltweg an dieser Stelle vorbei, entdeckten den Vogel und handelten schnell.
Vogel hat sich „nicht gegen die Rettung gewehrt“
„Ich hab‘ gesehen, dass er noch lebt, bin sofort zu ihm hin, als die Strecke frei war und hab ihn einfach gepackt“, erzählt der 32-jährige Puster. Der Einsatz war dabei in zweifacher Hinsicht nicht ungefährlich. „Selbstschutz ist bei unserem Job natürlich immer das Wichtigste“, sagt Puster. Auf den Verkehr zu achten, steht daher an oberster Stelle. Aber auch der scharfe Schnabel des Bussards durfte nicht unterschätzt werden. „Der Vogel hat sich aber überhaupt nicht gewehrt, ich hatte das Gefühl, dass er irgendwie richtig erleichtert war, wie ich ihn weggetragen habe."
Tierheim Knittelfeld betreut das Tier
Weil eine Transportbox für Greifvögel nicht zur Standardausrüstung von Aafinag-Streckendienstautos gehört, musste Lukas Hübler den stattlichen Vogel danach festhalten, bis er im Tierheim Knittelfeld abgeliefert werden konnte. Dort wird der Bussard nun gepflegt, bis seine Verletzung am Bein so weit verheilt ist, dass er in eine für Greifvögel passendere Einrichtung gebracht werden kann.













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