Gebäude evakuiert

Explosion vor Wohnhaus führte zu Großeinsatz

Wien
28.11.2022 13:18

Großeinsatz am Sonntagabend nach der Explosion eines illegalen Sprengkörpers: 31 Bewohner wurden von der Berufsfeuerwehr aufgrund der anfangs unklaren Situation aus einem Wohnhaus in der Alliogasse evakuiert. Durch die Explosion waren beim Gebäude 14 Fensterscheiben geborsten. Die Polizei sperrte den Einsatzort großräumig ab.

Gegen 18.15 Uhr alarmierten mehrere Personen den Notruf. Polizeistreifen, die Berufsfeuerwehr sowie die Sondereinsatzgruppe der Berufsrettung waren im Einsatz. Ein Sprengstoffexperte und ein Sprengstoffhund der Polizei entdeckten schließlich am Gehsteig und auf geparkten Autos die Überreste pyrotechnischer Gegenstände. Die Druckwelle der Explosion war so stark, dass sie insgesamt 14 Fenster der Wohnhausanlage beschädigte und zahlreiche Alarmanlagen von abgestellten Autos auslöste.

Einige Personen, die aus dem Gebäude gebracht worden waren, wurden von den Einsatzkräften betreut, verletzt wurde laut Polizei aber niemand.

Bei der Pyrotechnik dürfte es sich um einen illegalen Sprengkörper gehandelt haben, sagte Polizeisprecherin Barbara Gass. Wer den Böller gezündet hat, ist noch unklar. Das Landeskriminalamt ermittelt. Die Straßensperren wurden nach rund zwei Stunden wieder aufgehoben.

Verbotene Böller als große Gefahr
Die Wiener Polizei warnt ausdrücklich vor dem Gebrauch verbotener Böller sowie der unsachgemäßen Verwendung von Feuerwerkskörpern. Besonders die Zündung von meist aus dem Ausland besorgter Pyrotechnik ohne erforderlicher Qualitäts- und Zulassungskriterien birgt großes Gefahrenpotenzial. Bei Verstößen gegen Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes drohen dem Verwender, neben möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, auch Verwaltungsstrafen bis zu 3600 Euro.

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