Die vorbestrafte Frau (40) kann sich vor Gericht in Vorarlberg nicht mehr an ihre Untaten erinnern. Sie sei „stockbesoffen“ gewesen.
Derzeit sitzt die Angeklagte in der Justizanstalt Feldkirch ein. Den Weg in den Verhandlungssaal kennt die 40-Jährige nur zu gut. Es ist ja nicht das erste Mal, dass sich die Alkoholikerin bei Gericht verantworten muss. Verurteilungen wegen Diebstahl und Widerstand gegen die Staatsgewalt gehen bereits auf ihr Strafkonto.
Zwei Delikte
Diesmal geht es um zwei Delikte, die ihr vorgeworfen werden. Ende Juni soll die Frau am Dornbirner Bahnhof einer Polizeiaspirantin im Zuge einer Amtshandlung wegen Ruhestörung mit den Worten gedroht haben: „Ich breche dir den Kiefer, wenn du mir weiterhin folgst.“
Zwei Wochen später dann der nächste Vorfall, ebenfalls im Bereich des Bahnhofes. Diesmal attackiert sie zwei junge Burschen, die sich angeblich über sie lustig machen und lachen. „Wenn du weiterhin so lachst, mache ich dir deine Brille kaputt“, droht die Betrunkene einem der Buben. Als sein Freund der Aggressiven versichert, dass nicht sie, sondern ein TikTok-Video der Grund für ihr Gelächter ist, versetzt sie ihm eine Ohrfeige.
Oje, oje. Daran kann ich mich gar nicht erinnern. Aber egal, was ich gemacht habe, es tut mir aufrichtig leid.
Die Angeklagte
Angeklagte war „stockbesoffen“
Mit diesen Vorwürfen im Prozess konfrontiert, reagiert die Angeklagte entsetzt: „Oje, oje. Daran kann ich mich gar nicht erinnern. Aber egal, was ich gemacht habe, es tut mir aufrichtig leid.“ Weshalb es ihr auch schwerfällt, sich tatsächlich schuldig zu bekennen. „Ich war ja stockbesoffen.“ Die als Zeugin geladene Polizistin erschien nicht zum Prozess - Vertagung!








Kommentare
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).