Von den gut 50 Aktivisten sind am Donnerstagvormittag nur noch ein Dutzend übrig. Während manche Studenten die Forderungen der Aktivisten unterstützen, gibt es auch Kritik.
Eine Gruppe von Studenten ist auf dem Weg in die nächste Vorlesung. Sie kommen an den besetzten Hörsälen des Uniparks in Salzburg-Nonntal vorbei, gehen aber unbeirrt weiter. Darin sitzt eine Handvoll Studenten rund um einen aufblasbaren Pool und trinkt Kaffee. Von den gut 50 Aktivisten, die am Mittwochabend den Protest starteten, ist am Donnerstagvormittag nur noch ein Dutzend vor Ort.
Die Studenten wollen mit der Besetzung der Hörsäle auf die Klimakrise, die Teuerung und soziale Ungerechtigkeit aufmerksam machen. Dass Lehrveranstaltungen nun aufgrund der Besetzung in anderen Räumen stattfinden müssen, tut den Besetzern leid. „Die Raumplaner haben jetzt viel Stress wegen uns“, sagt Aktivist Max. Wie lange die Gruppe dort bleiben wird, wisse sie nicht. „Aber auf jeden Fall mal ein paar Tage“, so Max.
Während manche Studenten ihre Forderungen unterstützen, gibt es auch Kritik. „Es gab vor Jahren die Aktion ’Uni brennt’, die wirklich den Unibetrieb störte. Aber die aktuelle Besetzung ist damit nicht zu vergleichen“, sagt Dominic Maier (FPÖ).
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.