Ein Salzburger nahm fünf Frauen, darunter seine frühere Anwältin, rund eine halbe Million Euro ab. Dafür muss er nun 3,5 Jahre ins Gefängnis.
Wegen schwerem gewerbsmäßigen Betrugs muss ein 49-jähriger Salzburger (Verteidiger: RA Kurt Jelinek) ins Gefängnis. Der Mann hat fünf Frauen um insgesamt eine halbe Million Euro betrogen. Die Masche des Vorbestraften war dreist. Mit einem komplexen Lügenkonstrukt verleitete er seine älteren Opfer dazu, ihm ein Darlehen zu gewähren. Denn: Er habe hohe Gehaltsforderungen gegenüber einer US-Firma, für die er arbeite.
Unter den Opfern befand sich auch die ehemalige Rechtsanwältin des Mannes. Sie alleine gewährte ihm ein Darlehen in der Höhe von 120.000 Euro. Allerdings: der Mann hatte nie geplant, es ihr zurück zu zahlen. Wie die Polizei herausfand, existiert auch die US-Firma, für die der Mann seiner Schilderung nach arbeitete, gar nicht.
Der Salzburger zeigte sich geständig und reuig, beantwortete aber keine Fragen. Das rechtskräftige Urteil lautete auf 3,5 Jahre Haft. Acht Monate hat der Betrüger bereits in Untersuchungshaft abgesessen.








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