Wiener Ökopioniere evaluieren jetzt, was grüne Beschattung wirklich bringt. Vor allem in der Bundeshauptstadt ist die Nachfrage in Sachen Ökologisierung im Wohnbau ja besonders groß, der Nutzen ist aber vielerorts noch umstritten.
Grüne Infrastruktur bewirkt direkte Kosteneinsparungen – auf dieser einfachen (öko)-wirtschaftlichen Formel basiert die neue Software der „Greenvaluation“-Pioniere. Zugrunde liegen wissenschaftlich fundierte Berechnungen, die für jedes Objekt speziell erstellt werden. Einbezogen werden dabei alle Aspekte vom Dachfirst bis zum Gehsteig, den diversen Grünstreifen und einzelnen Bäumen, die bekanntlich an den immer häufiger werdenden Hitzetagen für das punktuelle Mikroklima Gewaltiges leisten.
Besonderes Erfolgsmodell: Das vorbildlich begrünte Boutique-Hotel in Wien-Fünfhaus! Denn die Berechnung ergab, dass durch Bepflanzung und mehr etwa 350.100 Euro an Energie- und sonstigen Kosten eingespart werden konnten.
Gleichzeitig wurden 488.500 Liter an Regenwasser zurückgehalten und damit das Abwassersystem entlastet. „Die Monetarisierung von Ökosystemdienstleistungen verdeutlicht, dass sich Investitionen in grüne Infrastrukturen auch aus ökonomischer Sicht lohnen“, schlussfolgert Ökopionier Florian Kraus.
Ähnliche Projekte laufen auch an der Boku und der neu entwickelten Donau City. Einbezogen werden dabei die Faktoren wie Sauerstoffproduktion, CO2-Speicherung, Bestrahlung und Verdunstung, aber auch Speicherung kostbaren Nasses.








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