Seit dem EU-Beitritt im Jahr 1995 flossen aus Brüssel mehr als 523 Millionen Euro an Regionalfördermitteln nach Niederösterreich. Regional sind die Fördersummen im weiten Land aber stark unterschiedlich verteilt. Welche Regionen mehr - und welche Regionen weniger mitkassiert haben.
Der Beitritt Österreichs zur Europäischen Union hat sich in mehrerlei Hinsicht ausgezahlt. Vor allem für Niederösterreich, wie ein Blick auf die Zahlen zeigt. „Für jeden Euro, der nach Brüssel fließt, kommen knapp drei Euro an Förderungen retour“, weiß Europa-Landesrat Martin Eichtinger. Seit dem Beitritt im Jahr 1995 konnten allein mit Regionalprogrammen über 15.000 neue Arbeitsplätze geschaffen und 50.000 Jobs abgesichert werden.
Zudem wurden mehr als 6000 Projekte unterstützt und dadurch wiederum Gesamtinvestitionen in der Höhe von vier Milliarden Euro ausgelöst. 523 Millionen – und somit mehr als eine halbe Milliarde Euro – flossen insgesamt an EU-Regionalgeldern ins weite Land – das meiste Geld in Stadt und Bezirk Wiener Neustadt sowie die Region Neunkirchen (siehe Grafiken oben). Mehr als 37 Millionen wanderten in den Westen – nach Amstetten und Waidhofen an der Ybbs. Überraschend leer gingen die Bezirke rund um Wien aus.
Einzig Tulln mit mehr als 32 Millionen ist hier die Ausnahme. Nicht nur der Rück- auch der Ausblick ist aber rosig: Die aktuelle Förderperiode reicht noch bis ins Jahr 2027 – und sieht 168 Millionen Euro an Regionalfördermitteln vor.
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