Viele heimische Betriebe machen bereits Verluste aufgrund der Energiekostensteigerungen, warnt Wilfried Hopfner, Präsident der Vorarlberger Wirtschaftskammer.
Carina Pollhammer, Obfrau der Sparte Handel, ergänzt: „Die Energiekostensituation nimmt bereits existenzbedrohende Ausmaße an. Viele Händler können die Kostenexplosion nicht mehr alleine stemmen.“ Der Lebensmittelhandel sei aufgrund der erforderlichen Kühlungen besonders betroffen.
Unterstützung benötige aber der gesamte stationäre Handel, da die Gewinnmargen äußerst gering seien. Diese liegen von Branche zu Branche unterschiedlich zwischen einem und drei Prozent. „Gibt es auf der Kostenseite solche Herausforderungen wie derzeit, dann wird eine vorausschauende Planung unmöglich, manche Händler rutschen dadurch sogar in die Verlustzone“, erklärt Wilfried Hopfner.
Kauflaune der Kunden sei nicht groß
Zudem liegen die Umsätze aktuell weit unter den Erwartungen, denn die Kauflaune der Kunden ist durch die aktuelle Situation eher gering.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.