Jahrzehntelang verunreinigte Löschschaum das Grundwasser rund um den Airport. Wann die Sanierung startet, ist offen.
Die Causa rund um verunreinigtes Grundwasser rund um den Salzburg Airport wird wohl noch länger beschäftigen: Bereits im März wurde der Vorfall publik. Zuletzt wurde gar bekannt, dass selbst in Forellen und Co. aus Salzburg-Liefering erhöhte Konzentrationen einer bedenklichen Industriechemikalie nachgewiesen wurden.
Nach wie vor ist allerdings unklar, wann mit der Grundwasserreinigung begonnen werden kann. Von Seiten des Landes heißt es auf „Krone“-Anfrage lediglich, dass davon ausgegangen wird, dass das Projekt „noch heuer“ von der Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC) genehmigt werde.
Welche Maßnahmen zur Grundwasserreinigung herangezogen werden könnten, werde sich in im Rahmen der Vorbereitungen für das Projekt zeigen. Das Projekte werde aber „innerhalb von zwei Jahren umgesetzt“. Weitere Maßnahmen würden in den darauf folgenden Jahren folgen müssen.
Wie berichtet, verwendete die Flughafenfeuerwehr bei Übungen von den 1960er Jahren bis 2018 vorgeschriebenen Löschschaum, der das Grundwasser in einem 3,5 Kilometer langen Bereich mit der Industriechemikalie PFAS (per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen) unwissentlich verunreinigte. Die Chemikalie steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Bis zur Sanierung dringt der Stoff weiter ins Grundwasser ein.









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