Beim Betreten einer Roltreppe in einem Einkaufszentrum verlor ein 89-Jähriger das Gleichgewicht
Jährlich verletzen sich rund 800 Menschen beim Fahren mit einer Rolltreppe. Jeder zweite Verletzte ist 65 Jahre oder älter, berichtet das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Am Montag wurde eine Ehepaar nach einer versuchten Rolltreppenfahrt ins Krankenhaus Spittal gebracht: Der Mann (89) betrat die Rolltreppe ins Obergeschoß, dürfte aber das Gleichgewicht verloren haben und stürzte gegen die hinter ihm stehende Ehefrau.
Die 85-Jährige stürzte daraufhin ebenfalls und prallte mit dem Hinterkopf gegen eine Metallplatte.
Notstopp
Zeugen des Vorfalles drückten sofort den Notstopp und alarmierten die Einsatzkräfte. Das Rote Kreuz versorgte das Ehepaar und brachte es ins Krankenhaus nach Spittal.
Senioren und Kinder verletzten sich häufig auf Rolltreppen
Rund 800 Menschen ziehen sich bei Unfällen auf Rolltreppen so schwere Verletzungen zu, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Dabei sind Stürze mit 80 Prozent aller Unfälle auf der Rolltreppe die häufigste Unfallart. Besonders betroffen sind Senioren. Jeder Zweite, der sich beim Fahren auf der Rolltreppe verletzt, ist 65 Jahre oder älter, so das Kuratorium für Verkehrssicherheit. Zwölf Prozent der Verletzten auf Rolltreppen sind Kinder unter 15 Jahre.








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