Die Erweiterung der Fußgängerzone überzeugte die Jury des Verkehrsclub Österreich (VCÖ).
Für die Erweiterung der Bregenzer Fußgängerzone erhielten die Seestädter den Mobilitäspreis 2022. Dabei hatten die Bregenzer die Nase knapp vor den Machern der Radschnellverbindung zwischen „Am Kumma“ und Vorderland sowie dem schulischen Mobilitätsmanagement der plan-b-Gemeindent. Der diesjährige VCÖ-Mobilitätspreis stand unter dem Motto „Verkehrswende umsetzen“. Das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel, Radfahren oder Zu-Fuß-Gehen führt nicht nur schneller zum angestrebte Klimaziel, sondern reduziert auch die Kosten der Mobilität, sind die Jury-Mitglieder des VCÖ überzeugt. Eine Verkehrsberuhigung des öffentlichen Raumes sei daher besonders in zentralen und dicht bebauten Gebieten, wo Menschen auf engem Raum leben, arbeiten und einkaufen, von großer Bedeutung. Die autofreie Innenstadt wurde mit diesem Ziel am 1. Juli 2022 zur größten Fußgängerzone Vorarlbergs.
Bürgermeister Michael Ritsch, der sich einige Kritik am Projekt anhören musste, freut sich über die meisten Punkte seitens der Experten. „Diese Auszeichnung ist eine fundierte Bestätigung unserer Arbeit. Die Fraktionen, die sich in der Stadtvertretung unserer Vision angeschlossen und sich vollumfänglich für die Fußgängerzone ausgesprochen haben, haben Weitblick bewiesen.“ Stadtrat Robert Pockenauer (SPÖ) ist überzeugt, dass die Fußgängerzone nach Abschluss weiterer Arbeiten in der Rathaus- und Anton-Schneider-Straße auf noch mehr Akzeptanz stoßen wird.
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