Nach dem brutalen Überfall auf eine Salzburger Juwelierfamilie im August 2019 ist das Strafverfahren gegen zwei Tschechen endgültig abgeschlossen: Die beiden Verurteilten baten das Oberlandesgericht vergeblich um Milde.
Zu dritt stürmten die Täter am 15. August 2019 die Villa der Juwelierfamilie in Koppl. Sie fesselten das Paar, deren Kinder und das Au-pair-Mädchen, bedrohten sie, durchwühlten das Haus, setzten es in Brand und versuchten, die Familie zu entführen. DNA-Spuren überführten zwei Tschechen (44, 40).
Duo seit 2021 in Haft
Für das Duo setzte es Mitte November 2021 wegen erpresserischer Entführung, schweren Raub und Brandstiftung 20 und 18 Jahre Haft. Dagegen legten die zwei mehrfach vorbestraften Verurteilten Rechtsmittel ein und baten am Mittwoch einen Richter-Senat des Oberlandesgerichtes Linz um eine mildere Strafe. Vergeblich. Das Gericht bestätigte das Urteil, teilte Sprecher Wolfgang Seyer der „Krone“ mit.
Heißt: Die Urteile und die Haftstrafen sind rechtskräftig. Nach dem strafrechtlichen Abschluss wird aber in dem Fall noch weiter ermittelt: Die Polizei fahndet weiterhin nach dem dritten Täter.








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