Ein aufmerksamer 41-jähriger Klagenfurter hat einen maskierten Mann beim Einbruch in das Haus eines Politikers beobachtet. Der Unbekannte stieg über den Flughafenzaun in Klagenfurt. Polizeieinsatz und Verfolgungsjagd folgten.
Für den Klagenfurter Wolfgang Rutter war es ein normaler Samstagabend. Bis zu dem Zeitpunkt, als er einen Blick aus seinem Fenster warf. „Plötzlich sah ich einen schwarz bekleideten, maskierten Mann vom Flughafenareal über den Stacheldrahtzaun in den Garten meines Nachbarn einsteigen“, erzählt der 41-Jährige, der seinen Augen kaum traute. Sofort alarmierte der Kärntner, der die Szenen auch filmte, die Polizei.
Verfolgungsjagd
In der Zwischenzeit schaute sich der Unbekannte am Grundstück um, verschaffte sich dann durch Aufbrechen eines Fensters Zugang in das Haus des Kärntner Politikers und stöberte durch die Räume. Nicht lange dauerte es und das Gebäude war von Polizisten umzingelt. „Der Täter bemerkte das, ihm gelang die Flucht durch die Terrassentür“, schildert Rutter weiter. Drei Polizeistreifen nahmen die Verfolgung auf. Nur kurze Zeit später klickten für den Einbrecher bereits die Handschellen.
Ich konnte selbst meinen Augen nicht trauen, als ich sah, wie der Mann über den Zaun kletterte. Ich bin froh, dass der Täter gefasst werden konnte und nichts gestohlen wurde.
Wolfgang Rutter, Klagenfurt
Wie sich herausstellte, handelt es sich bei dem Mann um einen Kroaten. „Er dürfte gewusst haben, dass mein Nachbar nicht zu Hause war“, vermutet der 41-Jährige. Rutter ist es zu verdanken, dass der Einbruch misslang. „Das ist noch einmal gut ausgegangen“, freut sich der 41-Jährige. Aufmerksame Nachbarschaft ist der beste Einbruchsschutz.









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