Motorsport

Eng peilt im geliebten Spa ersten Saisonsieg an

Salzburg
08.09.2022 20:00
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Königliches Belgien! Nur zwei Wochen nach der Formel 1 gastiert mit der DTM, der „Königsklasse des GT-Sports“, eine weitere Top-Rennserie auf der legendären Rennstrecke in Spa- Francorchamps.

Hier ist DTM-Boss Gerhard Berger 1986 erstmals aus der ersten Startreihe in einen Grand Prix gestartet, und an dieser Stelle gewann der Onkel von Lucas Auer 1985 das legendäre 24- Stunden-Rennen im BMW635 CSi. Nur zwei Österreicher waren mit Dach über dem Kopf noch erfolgreicher hier: Dieter Quester mit drei Siegen und Philipp Eng, der hier 2016 und 2018, ebenfalls jeweils in einem BMW, gewinnen konnte. Jener Eng, der zuletzt am gar nicht so weit von Spa entfernten Nürburgring um den Sieg kämpfte, ehe er mit der Safety-Car-Phase Pech hatte.

Fornkurve geht steil nach oben
Bis dahin aber hatte der Salzburger gleich zwei für die DTM-Fans erfreuliche Erkenntnisse geliefert. a), seine Formkurve geht weiter steil nach oben und b), in der DTM 2022 steht der Sport im Mittelpunkt. Denn es war der Meisterschaftsführende Sheldon van der Linde, den Eng bis dahin in einem packenden Duell um die Führung hart bekämpft hatte. Dass man sogar jetzt im Finish der Meisterschaft so offen gegen seinen eigenen Teamkollegen (in dem Fall bei Schubert-BMW) fahren kann, zeigt, dass die DTM 2022 den offenen Kampf auch in internen Duellen ermöglicht und einfordert.

Was Eng freilich aber noch nachholen will, das ist sein erster DTM-Sieg in dieser Saison - und Belgien wäre ein gutes Land dafür. Immerhin hat der BMW-Werksfahrer, der in Mondsee lebt, doch einst (2019) in Zolder seinen ersten Sieg in der DTM gefeiert - als bis dahin erst zweiter Österreicher in der Geschichte (nach Lucas Auer).

Zitat Icon

„Nach meinen beiden Siegen im 24- Stunden-Rennen in Spa 2016 und 2018 würde ich nun gerne mit dem BMW M4 in der DTM gewinnen. Das wird nicht einfach, die Dichte und die Klasse in der DTM sind enorm.“

BMW-Pilot Philipp Eng aus Salzburg

Dementsprechend beflügelt fährt Eng, der im „Nebenjob“ auch als Formel-1-TV-Experte arbeitet, in die Ardennen: „Ich freu mich sehr auf Spa, denn ich habe sehr gute Erinnerungen an diesen Ort. Ich hoffe, dass ich die beiden tollen Siege, die ich hier mit dem M6 GT3 hatte, nun mit dem M4 in der DTM wiederholen kann. Das wird nicht einfach, denn das Fahrerfeld der DTM ist heuer wieder extrem stark - das hat man am Nürburgring gesehen, in dem im Qualifying 20 Autos innerhalb von knapp vier Zehntelsekunden lagen! Das ist schon eine Wahnsinn, doch genau so macht es Spaß, und genau bei so einer Konkurrenz ist man immer gefordert. Und genau so sollte es immer sein.“

Stand in der Fahrer-Meisterschaft: 1. Sheldon van der Linde (BMW) 110, 2. Bortolotti (Lamborghini) 89, 3. Auer (Mercedes) 85, 4. Rast (Audi) 81, 5. Stolz (Mercedes) 73, 6. Müller (Audi) 70, 7. Kelvin van der Linde (Audi) 66, 8. Feller (Audi) 63, 9. Olsen (Porsche) 59, 10. Wittmann (BMW) 53. Weiters: 13. Preining (Porsche) 49, 15. Eng (BMW) 40, 19. Schmid (Lamborghini) 9.

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