ICE-Meister EC Red Bull Salzburg hat nach dem donnerstägigen 3:2-Auftaktsieg über die Stavanger Oilers auch im zweiten Champions-League-Match in die Verlängerung gehen müssen. Diesmal gab es für die Roten Bullen beim 2:3 n.V. (1:0, 0:0, 1:2; 0:1) allerdings nicht das Happy End ...
In einem sehenswerten und schnellen Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten war lange Zeit nicht klar, wer als Sieger vom Eis gehen würde. In den ersten 40 Minuten gab es aber nur einen Treffer. Drei Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels gelang Ali Wukovits unerwartet in Unterzahl der Führungstreffer für die Hausherren. Im zweiten Drittel verhinderten entweder die Torhüter oder Stange bzw. Latte auf beiden Seiten weitere Tore.
Im Schlussabschnitt schalteten die Hausherren einen Gang höher. In der 42. Minute gelang Jyrki Jokipakka der Ausgleich für die Finnen. Der Ungar Balasz Sebök erhöhte in der 50. Minute aus einer Drangphase heraus auf 2:1 für die Gäste. Als alles schon nach einem Sieg der Finnen aussah, schaffte Benjamin Nissner nach einem Schneider-Schuss nur 45 Sekunden vor der Schluss-Sirene den 2:2-Ausgleich.
In der 3-gegen-3-Verlängerung waren die Salzburger zunächst überlegen, doch 16 Sekunden vor einem möglichen Shootout scorte Joona Ikonen den entscheidenden Treffer für Tampere. Im zweiten Spiel der Gruppe E hatte sich schon zuvor Stavanger gegen Fribourg-Gotteron mit 1:0 durchgesetzt. Stavanger führt nach zwei Spieltagen mit vier Zählern vor Fribourg und Salzburg (je 3 Punkte), Tampere hält bei zwei. Ehe Salzburg auf die Schweizer trifft, müssen sie jetzt auswärts die Rückspiele gegen Stavanger (Freitag, 18 Uhr) und Tampere (Sonntag, 15 Uhr) bestreiten.
Am Sonntag (20.20 Uhr) ist der Villacher SV zum zweiten Mal in Gruppe F im Einsatz. Nach dem 0:7 gegen den schwedischen Champion Färjestad Karlstad spielen die Kärntner erneut auf fremdem Eis gegen Comarch Cracovia (Krakau). Zum Modus: Die acht Gruppensieger und -zweiten nach der Hin- und Rückrunde stehen im Achtelfinale








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