Viele haben es sich gewünscht, doch nun ist die Vision „autofreies Ried“ endgültig Geschichte. Aus rechtlichen Gründen sei die Verbannung der Kfz gar nicht möglich, heißt es vom Land.
Autofreie Riedstraßen an Wochenenden und Feiertagen sind vorerst Geschichte. Wie Landesrat Marco Tittler (ÖVP) den betroffenen Gemeinden mitteilte, sei eine periodische Sperre derzeit rechtlich nicht möglich. Als Grund nannte er das Fehlen einer Ausweichroute für den motorisierten Verkehr, der nicht durch Siedlungsgebiete führt. Eine Sperre würde eine deutliche Mehrbelastung für die Anrainer bedeuten.
Stattdessen plädiert Tittler für einen getrennten Radweg durch das Ried. Eine Verbindung zwischen Dornbirn, Lauterach und Lustenau sei bereits geplant und soll nun „schnellstmöglich“ umgesetzt werden. Langfristig sieht Tittler freilich die S18 als alternative Ausweichroute.
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