Die zukünftigen Monteure und Techniker der Kelag stehen ab sofort unter Strom: die Energiewende liegt in ihren Händen.
Mehr als 400 Jugendliche haben sich heuer für die Kelag-Lehrlingsschule in St. Veit, die mit 1. September startete, beworben. Gesucht wurde vor allem in den sozialen Netzwerken. „Wir müssen da suchen, wo sich die Jugend am meisten aufhält“, sagt Kelag-Personalchefin Michaela Sapetschnig. Und obwohl viele Bewerbungen eingetrudelt sind, hat auch die Kelag mit einem Fachkräftemangel zu kämpfen.
gibt es die Lehrlingsschule der Kelag in St. Veit bereits. Insgesamt wurden dort 2000 Fachkräfte ausgebildet.
33 neue Hoffnungsträger
„Wir brauchen motivierte Lehrlinge, die sind rar!“, sagt Vorstand Danny Güthlein. Doch den Bedarf an guten Fachkräften hat der Energieversorger jedenfalls abdecken können: 33 junge Kärntner schafften das Aufnahmeverfahren. So werden ab sofort 23 neue Elektrotechniker, darunter auch eine Frau, zwei Metallbau- und Blechtechniker, ein Maschinenbautechniker sowie sieben Verwaltungsmitarbeiter ausgebildet.
Mehr Fachkräfte für die Energiewende
„Die Anzahl an Lehrlingen haben wir im Vergleich zu den Vorjahren um 20 Prozent erhöhen können“, verrät Güthlein: „Und zwar aufgrund der Energiewende. Neue Heizsysteme, Photovoltaikanlagen oder Elektroautos werden immer gefragter und notwendiger. Aufgebaut werden muss das alles von Monteuren, die uns keinesfalls ausgehen dürfen!“
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